Interview mit Evelyn Runge von der taz

September 16, 2010 in nachrichten

Anders Eiríkur Örn Norddahl: Nach Jahren in Dänemark, Norwegen und Berlin ist er zurückgekehrt nach Ísafjördur, “ich möchte an keinem anderen Platz leben”. Die Stadt habe sich in den vergangenen fünf Jahren sehr verändert, “zum Positiven”. Tags sitzt Norddahl im neu eröffneten Café Langi Mangi, vor sich Laptop, Milchkaffee und Zigaretten. Er trägt Karohemd, Bart und wilde Haare, zappelt stets mit den Beinen unterm Tisch: Wer etwas erreichen will, darf nicht stillsitzen. “Wenn du es nicht selber tust, tut es keiner”, sagt Norddahl, und deshalb hat er außer seinem Nachtwächter-Job noch drei Berufe: Er ist Poet, Übersetzer und Verleger aus Leidenschaft. Norddahls erster Roman hieß “Hugsjónadruslan”, was auf auf Deutsch “Die ideologische Schlampe” heißt. Das Buch wurde im renommierten Verlag Målog Menning veröffentlicht.

(Ein altes) Interview mit Evelyn Runge.